Toyota Mirai besucht die Hy4

Mit der „European Fuel Cell Tour” zeigt Toyota und die Fachzeitschrift Firmenauto das es bereits heute möglich ist auch über lange Strecken CO2 neutral zu fahren. Denn der Vorteil der Brennstoffzellentechnologie zeigt sich in der Langstrecke, die, anders als bei einem reinen Batterieantrieb, durch die hohe Energiedichte des Wasserstoffs erreicht werden kann. Die Tour startet am
Dabei wird das Toyota Team ausschließlich CO2 -neutral produzierten Wasserstoff tanken und auf der Strecke einige Hauptakteure aus dem Forschungs- und Industriebereich zum Thema Wasserstoff und Brennstoffzelle ansteuern.
Die DLR Energieforschung am Standort Stuttgart legt ihren Fokus auf die Erforschung von umweltfreundliche, effiziente und günstige Energiebereitstellung- und -speicherung und darf als Station bei der Mirai Tour nicht fehlen.

Als ein wichtiger Partner bei der Integration von Wasserstofftechnologie in Luftfahrzeugen findet dazu am DLR Standort Stuttgart am Institut für Technische Thermodynamik am 14.07. und 21.07. 2017 ein internes Presseevent statt. Das Fachpublikum wird dabei über die Aktivitäten rund um die Wasserstoffforschung informiert und zeigt mit der Hy4 eine greifbare Anwendung zur Lösung der Mobilitätsprobleme von Morgen. Denn nicht nur auf der Straße kann man sich emissionsfrei bewegen, auch in der Luft ist eine schadstofffreie Fortbewegung schon heute möglich.

Lange Nacht der Wissenschaft Ulm

Freitag, 21.07.2017, 16 – 0 Uhr, Universität Ulm, Uni Ost (Standort Hy4 bei P26, in unmittelbarer Nähe zum Universitätsklinik Ulm Parkhaus Mitte, Albert-Einstein-Allee 16, 89081 Ulm)

Die Universität Ulm feiert zum 50-jährigen Jubiläum das ganze Jahr über mit unterschiedlichen Veranstaltungen, die die gesamte Bandbreite des universitären Lebens zeigt. Um darzustellen wie Industrie und Forschung  das Wissen aus den Grundlagen in die Praxis überträgt, wird die Hy4 als Electric Air Taxi am Abend des 21.07.2017 ausgestellt.

Alle Wissenshungrige sind dazu eingeladen, von 16:00 – 00:00 am 21.06.2017 am Campus der Universität Ulm vom Team Hy4 die spannenden Eindrücke aus der Forschung und Entwicklung der Hy4 zu erfahren und über die Gestaltung der zukünftigen Mobilität zu diskutieren.

Mehr Informationen stellt der Veranstalter unter http://www.uni-ulm.de/misc/50jahre/ zur Verfügung.

Alle Programmpunkte sind ab dem 03.07.2017 auf der Website www.uni-ulm.de/50jahre erhältlich.

Der Eintritt ist kostenlos.

Wir freuen uns auf alle Luftfahrt-, Umwelt- und Technikbegeisterte.

Hy4 bestätigt für Flughafen Frankfurt

Samstag/Sonntag, 24/25.06.2017, 10 bis 18:00 Uhr, CargoCity Süd, Frankfurt

Die Hy4 wird als erstes emissionsfreies Passagierflugzeug am Tag der Luftfahrt am Frankfurter Flughafen teilnehmen. Am 24. und 25.06.2017 wird auf dem Gelände des künftigen Terminals 3 das Team Hy4 von 10 bis 18 Uhr Fragen zum Thema alternative Antriebe, E-Mobilität und Brennstoffzellenflugzeuge direkt am Objekt beantworten.

Weitere Informationen zur Messe sind beim Veranstalter unter folgendem Link abrufbar:

https://www.frankfurt-airport.com/de/reisen/rund-um-den-flug.detail.suffix.html/article/faszination-airport/events—airlebnis/veranstaltungen-am-flughafen/tag-der-luftfahrt.html

Wir freuen uns auf alle Luftfahrt-, Umwelt- und Technikbegeisterte.

Maiden Flight

Nach der erfolgreichen Testflugphase, erfolgte am 29.09.2016 der feierliche Erstflug in Stuttgart.

Erstflug des emissionsfreien viersitzigen Passagierflugzeugs HY4

  • 29.09.2016 - Erstflug Hy4

Am 29. September 2016 startete das viersitzige Passagierflugzeug HY4 zum offiziellen Erstflug vom Flughafen Stuttgart. Die HY4 ist weltweit das erste viersitzige Passagierflugzeug, das allein mit einem Wasserstoffbrennstoffzellen-Batterie-System angetrieben wird. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelten den Antriebsstrang des Flugzeugs und arbeiteten in dem Projekt gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung.

Das Brennstoffzellenflugzeug HY4 wurde vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik mit den Partnern Hydrogenics, Pipistrel, H2FLY, der Universität Ulm und dem Flughafen Stuttgart entwickelt. Wissenschaftler des DLR verantworteten dabei die Entwicklung des Wasserstoffbrennstoffzellen-Antriebs und seine Integration in das Flugzeug. Der Antriebsstrang besteht aus einem Wasserstoffspeicher, einer Niedertemperatur-Wasserstoffbrennstoffzelle sowie einer Hochleistungsbatterie. Die Brennstoffzelle wandelt die Energie des Treibstoffs Wasserstoff direkt in elektrische Energie um. Als einziges Abfallprodukt entsteht dabei Wasser. Mit dem so gewonnenen Strom treibt der Elektromotor den Propeller des Flugzeugs an. Die an Bord mitgeführte Lithium-Ionen-Batterie liefert zusätzlichen Strom während der Startphase und bei Steigflügen. Wird der für die Brennstoffzelle benötigte Wasserstoff durch Elektrolyse erzeugt, die Strom aus erneuerbaren Energien nutzt, fliegt die HY4 komplett emissionsfrei. Das Flugzeug wird von der DLR-Ausgründung H2FLY betrieben.

Wichtiger Schritt für eine nachhaltige Luftfahrt

Violeta Bulc, EU-Kommissarin für Verkehr sagte zu Thema emissionsfreies Fliegen:hy4_slowenien „Ich bin stolz darauf, dass europäische Forscher und Hersteller dieses mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle angetriebene Flugzeug verwirklicht haben. Derartige vorausschauende Aktivitäten verkörpern die Zukunft des emissionsfreien Fliegens. Die Kommission unterstützt nachdrücklich solche Initiativen, die voll im Einklang mit unserer neuen Strategie für eine emissionsarme Mobilität stehen. Die Luftfahrt spielt eine wichtige Rolle dabei, Menschen zusammen zu bringen, große Städte sowie entfernten Standorten zu verbinden. Sie stellt auch sicher, dass Unternehmen wachsen und sich entwickeln können. Die EU wird weiterhin solche Initiativen unterstützen, um Innovationen voranzutreiben.“ Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH freut sich, dass der Erstflug am Flughafen Stuttgart stattgefunden hat: „Der Flughafen Stuttgart wie auch die Luftfahrt allgemein erwarten in Zukunft ein weiteres Wachstum. Dies ist für uns ein wichtiger Grund auf ein umweltfreundliches und vielleicht eines Tages sogar emissionsfreies Fliegen und innovative Technologien zu setzen.“

Electric Air Taxis im Regionalverkehr

„Große Passagierflugzeuge werden auf absehbare Zeit noch mit konventionellen Antrieben fliegen. Es gehört jedoch zu den großen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte, die Elektromobilität in die Luft zu bringen und den Luftverkehr der Zukunft CO2-neutral zu machen“, beschreibt Prof. André Thess, Leiter des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik. „Unser Ziel ist es, den Brennstoffzellen-Antriebstrang weiter zu verbessern und ihn langfristig auch in Regionalflugzeugen mit bis zu 19 Passagieren zum Einsatz zu bringen.“

hy4_stuttgart2Der Elektromotor der HY4 hat eine Leistung von 80 Kilowatt und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von rund 200 sowie eine Reisegeschwindigkeit von 165 Kilometern pro Stunde. Abhängig von Geschwindigkeit, Flughöhe und Zuladung ist eine Reichweite zwischen 750 und 1.500 Kilometern möglich. Auffallendes Merkmal der HY4 sind ihre zwei Rümpfe, die über den Flügel sehr fest miteinander verbunden sind. In jedem der beiden Rümpfe haben zwei Passagiere Platz. Das Maximalgewicht der HY4 beträgt 1.500 Kilogramm. „Mit der HY4 haben wir nun eine optimale Plattform, um den Einsatz der Brennstoffzelle im Flugzeug weiterzuentwickeln“, sagt Prof. Josef Kallo, Leiter des Projektes HY4 im DLR und Professor an der Universität Ulm. „Kleine Passagierflugzeuge wie die HY4 können sehr bald im Regionalverkehr als Electric Air Taxis eingesetzt werden und eine flexible und schnelle Alternative zu bestehenden Transportmitteln bieten.“

Impressionen aus Hannover

Ein paar Eindrücke von eine erfolgreichen Hannover Messe