05-06.10.2017, Stuttgart Symposium E2Fliegen

05-06.10.2017, Stuttgart Symposium E2Fliegen

Unter den Leitthemen “Technologischer und politischer Fortschritt im Elektroflug”, “Hybride Systeme und Energiespeicher”, “Aspekte der Energieumwandlung, Sicherheit und Zertifizierung” und “Integrationsaspekte und Hardware” fand eines der größten Symposien zum Thema elektrisches Fliegen in Stuttgart statt. Organisiert und durchgeführt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zusammen mit der Universität Ulm wurden in Vorträgen und Diskussionen die neusten Erkenntisse bezüglich elektrifizierung der Luftfahrt von namhaften Vertretern aus der Industrie und Forschung ausgetauscht. Vorträge von Frauke Pleins-Schmidt vom deutschen Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Starr Ginn vom NASA Armstron Luftfahrt Forschungszentrum und Prof. Josef Kallo von der Universität Ulm zeigen nur einen Bruchteil der hochkarätigen Vorträge und Teilnehmer. Zudem wurde das Forum genutz um Kontakte zu knüpfen und know how zu teilen. Dieses Syposium zeigte wieder einmal den positiven Trend der Technologieentwicklung und lässt darauf hoffen, dass sich elektrische Flugzeuge schon bald in Serie produziert und betreiben lassen.

 

21.07.2017, Ulm – Still und leise, die Hy4 begeistert ca. 7000 Besucher im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft an der Universität Ulm

21.07.2017, Ulm – Still und leise, die Hy4 begeistert ca. 7000 Besucher im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft an der Universität Ulm. Die H2Fly GmbH zeigt mit der Hy4 im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft an der Universität Ulm, wie die Zukunft der Luftfahrt aussehen kann. Leise wie die Nacht, fliegt die Hy4 mit ihrem emissionsfreien Wasserstoffbrennstoffzelle – Batterie Hybridsystem. Die ca. 7000 Besucher hatten die Möglichkeit sich über die neuartige Antriebstechnik und deren Möglichkeiten zu informieren und über die  Fortentwicklung des Marktes emissionsfreier Flugzeuge und den Wert dieser Neuentwicklung mit den Ingenieuren zu diskutieren. In der Luftfahrt Branche ist die H2Fly GmbH bereits als ein richtungsweisendes Unternehmen mit einer intensiven Fokussierung auf die Entwicklung der emissionsfreien Luftfahrt bekannt. Im Rahmen der langen Nacht der Wissenschaft konnten sich zudem alle Interessierten darüber informieren, wie das Unternehmen die Arbeiten um das Luftfahrzeug begleitet und das Institut für Energiewandlung- und speicherung als Partner bei der Entwicklung der Leistungselektronik für die Hy4 unterstützt. Die Ausstellung wurde von den Wissenschaftlern des Institutes begleitet, die Ihre Arbeit eingehend erläutern konnten. Sie erklärten, dass momentan an der Weiterentwicklung der Leistungselektronik gearbeitet wird.

„Es zeichnet sich ein technologischer Entwicklungssprung durch die emissionsfreie elektrische Antriebstechnik ab“, ergänzt Steffen Flade, wissenschaftlicher Projektleiter und Gesellschafter bei der H2Fly. „Die wissenschaftliche Arbeit der Kollegen verbessert das Gesamtsystem und ermöglicht in Zukunft ein kommerziell einsetzbares, sicheres und umweltfreundliches Luftfahrzeug.“

Die Marktentwicklung emissionsfreier Antriebe zeigt, dass eine Einführung  dieser Technologie einen großen Beitrag zum Erreichen der gesteckten Klimaziele liefern wird. Events wie die Lange Nacht der Wissenschaft an der Universität Ulm helfen dabei Neuheiten den Anwendern nahezubringen und Vorurteile zu beseitigen.

„Es freut mich zu sehen, dass unsere Arbeit gut ankommt“, sagt Steffen Flade nach der Präsentation. Noch mehr werden sich die Interessierten freuen, wenn die in der Hy4 entwickelten emissionsfreien Antriebssysteme den Markt erreicht haben. Denn dann können die Besucher von sich behaupten, den ersten Antrieb dieser Art in Ulm besichtigt zu haben.

  • Die Hy4 vor der Eröffnung der langen Nacht der Wissenschaft.

24-25.06.2017, Frankfurt – H2Fly GmbH gewinnt am Tag der Luftfahrt (24.06. – 25.06.2017) am Frankfurter Flughafen viele neue Interessenten für emissionsfreie Passagierflüge

26.06.2017, Frankfurt – H2Fly GmbH gewinnt am Tag der Luftfahrt (24.06. – 25.06.2017) am Frankfurter Flughafen viele neue Interessenten für emissionsfreie Passagierflüge.

Die H2Fly GmbH setzt dem langen Warten aller Luftfahrt-, Umwelt- und Technikbegeisterten ein Ende und präsentiert erstmals nach dem erfolgreichen Erstflug am 29.09.2016 in Stuttgart die Hy4 im Rahmen des „Tag der Luftfahrt 2017“ am Frankfurter Flughafen einer breiten Öffentlichkeit.

Für die Qualifizierung von emissionsfreien Antriebssträngen für die Luftfahrt ist die H2Fly GmbH seit vielen Jahren als zuverlässiger Anbieter bekannt. Als kürzlich die Hy4 für den Tag der Luftfahrt am Frankfurter Flughafen bestätigt wurde, war die Reaktion bei Kunden und Geschäftspartnern sehr positiv. Gewinnbringende Technologie und Erfolg versprechendes Konzept sind nur zwei Schlagworte, die des Öfteren im Zusammenhang mit dem ersten viersitzigen und emissionsfreien Passagierhybridflugzeugs, angetrieben durch Brennstoffzellen und Batterien von den Besuchern genannt wurden. Unabhängige Branchenkenner lobten die besondere Kombination aus bewährter Flugzeugtechnologie und innovativer Antriebstechnik. Das vollelektrische Flugzeug Hy4, wie es am Frankfurter Flughafen präsentiert wurde, stellte eine hochkarätige Innovation dar und hat das Potenzial, die Wettbewerbsvorteile etablierter Anbieter in Frage zu stellen. Die Geschäftsleitung, die Entwicklungspartner und führende Fachleute sind sich über die hohe Akzeptanz der Neuentwicklung einig. Die Besonderheit an der Hy4 ist die Kombination aus unkonventioneller Antriebstechnologie und neuartiger Sicherheitsumgebung für die Luftfahrt, die auch von kritischen Anwendern und Nutzern anerkannt wird.

Die Organisatoren schafften ein großartiges Luftfahrtevent und boten über ein Wochenende bei bestem Wetter mit über 30 Exponaten viele Highlights aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowie ein faszinierendes Programm rund um das Thema Fliegen. Die Hy4 den über 80.000 Menschen zu präsentieren war ein Gewinn für alle Beteiligten und spiegelt das starke Interesse der Öffentlichkeit an der Weiterentwicklung klimaschonender und emissionsfreier Transporttechnologien wieder.

  • Early Bird - Hy4 nach der Ankunft am Frankfurter Flughafen

22.06.2017, Stuttgart – Ein außergewöhnliches Fahrzeug trifft auf ein außergewöhnliches Flugzeug

22.06.2017, Stuttgart – Ein außergewöhnliches Fahrzeug trifft auf ein außergewöhnliches Flugzeug

Im Rahmen der von der Toyota Motor Europe NV/SA organisierten Wasserstoff-Deutschlandtour, besuchte das Mirai Team das Institut für Technische Thermodynamik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Am Standort Stuttgart war die Begeisterung der rund 40 angereisten Journalisten deutlich zu spüren, als Ihnen die Fähigkeiten der neuartigen Antriebstechnologie, nicht nur am Boden, sondern auch in  greifbaren Luftfahrtanwendungen präsentiert wurde.

Emissionsfreie Antriebe sind jedem im terrestrischen Kurzstreckenverkehr bereits bekannt. Doch um die Akzeptanz der Bevölkerung zu steigern, müssen andere Technologien entwickelt werden, um auch die längeren Stecken zu überbrücken. Diese Lücke schließt Wasserstoff in Kombination mit der Brennstoffzellentechnologie. Mit dem Fahrzeug Mirai präsentiert Toyota eine Anwendung die bereits in Kleinserie produziert wird. Mit einer Reichweite von 500km und einer Betankungszeit von 3 Minuten zeigt das Konzept, dass auch hohe Reichweiten emissionsfrei zurückgelegt werden können. Die  Wasserstoff- Brennstoffzellentechnologie ist jedoch auch für Luftfahrtanwendungen geeignet. Die Hy4 der H2Fly GmbH zeigt , dass es möglich ist 4 Passagiere im Flugzeug leise, stau- und emissionsfrei über längere Strecken zu transportieren. „Mit der Wasserstoff/Brennstoffzellentechnologie haben wir jetzt die Chance, unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden und die Kurzstrecken bis ca. 1000km mit emissionsfreien Luftfahrzeugen zu bedienen. Wasserstoff als Treibstoff der Zukunft ist unbegrenzt vorhanden und somit der Schlüssel für emissionsfreie Passagierflüge“, führt Thomas Stephan als Geschäftsführer der H2fly GmbH aus und erklärt das Zukunftspotential der Hy4. Prof. Josef Kallo, Institutsleiter für Energiewandlung und –Speicherung der Universität Ulm sowie Koordinator für elektrische Luftfahrzeugaktivitäten am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt wagt darüberhinaus einen Blick in die Zukunft. „Auch international wird sich die Hybridtechnologie aus Wasserstoffbrennstoffzelle und Batterien weiter durchsetzen. Denkbar sind Maschinen mit bis zu 40 Passagieren und einer Reichweite von 2000km bei 500km/h. Wir setzen hier mit dem Betrieb der Technik im Luftfahrzeug wichtige Akzente, ich bin davon überzeugt, dass die Wasserstofftechnologie dem Standort Deutschland zukünftig Wettbewerbsvorteile sichern und unsere Position im internationalen Markt stärken wird.“ Alle beteiligten sind sich offensichtlich in vollem Umfang über die zukunftsweisenden Eigenschaften der Wasserstofftechnologie bewusst und hoffen mit dieser erfolgreichen Zusammenkunft zweier wegweisender Anwendungen gezeigt zu haben, dass es möglich ist, die Anforderungen des  zukünftigen Passagiertransports nachhaltig, leise und emissionsfrei bedienen zu können.

 

14.07.-21.07.2017, Toyota Mirai besucht die Hy4

Mit der „European Fuel Cell Tour” zeigt Toyota und die Fachzeitschrift Firmenauto das es bereits heute möglich ist auch über lange Strecken CO2 neutral zu fahren. Denn der Vorteil der Brennstoffzellentechnologie zeigt sich in der Langstrecke, die, anders als bei einem reinen Batterieantrieb, durch die hohe Energiedichte des Wasserstoffs erreicht werden kann. Die Tour startet am
Dabei wird das Toyota Team ausschließlich CO2 -neutral produzierten Wasserstoff tanken und auf der Strecke einige Hauptakteure aus dem Forschungs- und Industriebereich zum Thema Wasserstoff und Brennstoffzelle ansteuern.
Die DLR Energieforschung am Standort Stuttgart legt ihren Fokus auf die Erforschung von umweltfreundliche, effiziente und günstige Energiebereitstellung- und -speicherung und darf als Station bei der Mirai Tour nicht fehlen.

Als ein wichtiger Partner bei der Integration von Wasserstofftechnologie in Luftfahrzeugen findet dazu am DLR Standort Stuttgart am Institut für Technische Thermodynamik am 14.07. und 21.07. 2017 ein internes Presseevent statt. Das Fachpublikum wird dabei über die Aktivitäten rund um die Wasserstoffforschung informiert und zeigt mit der Hy4 eine greifbare Anwendung zur Lösung der Mobilitätsprobleme von Morgen. Denn nicht nur auf der Straße kann man sich emissionsfrei bewegen, auch in der Luft ist eine schadstofffreie Fortbewegung schon heute möglich.

21.07.2017, Lange Nacht der Wissenschaft Ulm

Freitag, 21.07.2017, 16 – 0 Uhr, Universität Ulm, Uni Ost (Standort Hy4 bei P26, in unmittelbarer Nähe zum Universitätsklinik Ulm Parkhaus Mitte, Albert-Einstein-Allee 16, 89081 Ulm)

Die Universität Ulm feiert zum 50-jährigen Jubiläum das ganze Jahr über mit unterschiedlichen Veranstaltungen, die die gesamte Bandbreite des universitären Lebens zeigt. Um darzustellen wie Industrie und Forschung  das Wissen aus den Grundlagen in die Praxis überträgt, wird die Hy4 als Electric Air Taxi am Abend des 21.07.2017 ausgestellt.

Alle Wissenshungrige sind dazu eingeladen, von 16:00 – 00:00 am 21.06.2017 am Campus der Universität Ulm vom Team Hy4 die spannenden Eindrücke aus der Forschung und Entwicklung der Hy4 zu erfahren und über die Gestaltung der zukünftigen Mobilität zu diskutieren.

Mehr Informationen stellt der Veranstalter unter http://www.uni-ulm.de/misc/50jahre/ zur Verfügung.

Alle Programmpunkte sind ab dem 03.07.2017 auf der Website www.uni-ulm.de/50jahre erhältlich.

Der Eintritt ist kostenlos.

Wir freuen uns auf alle Luftfahrt-, Umwelt- und Technikbegeisterte.

24.06 – 25.06.2017Hy4 bestätigt für Flughafen Frankfurt

Samstag/Sonntag, 24/25.06.2017, 10 bis 18:00 Uhr, CargoCity Süd, Frankfurt

Die Hy4 wird als erstes emissionsfreies Passagierflugzeug am Tag der Luftfahrt am Frankfurter Flughafen teilnehmen. Am 24. und 25.06.2017 wird auf dem Gelände des künftigen Terminals 3 das Team Hy4 von 10 bis 18 Uhr Fragen zum Thema alternative Antriebe, E-Mobilität und Brennstoffzellenflugzeuge direkt am Objekt beantworten.

Weitere Informationen zur Messe sind beim Veranstalter unter folgendem Link abrufbar:

https://www.frankfurt-airport.com/de/reisen/rund-um-den-flug.detail.suffix.html/article/faszination-airport/events—airlebnis/veranstaltungen-am-flughafen/tag-der-luftfahrt.html

Wir freuen uns auf alle Luftfahrt-, Umwelt- und Technikbegeisterte.

29.09.2016, Erstflug des emissionsfreien viersitzigen Passagierflugzeugs HY4

  • 29.09.2016 - Erstflug Hy4

Am 29. September 2016 startete das viersitzige Passagierflugzeug HY4 zum offiziellen Erstflug vom Flughafen Stuttgart. Die HY4 ist weltweit das erste viersitzige Passagierflugzeug, das allein mit einem Wasserstoffbrennstoffzellen-Batterie-System angetrieben wird. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelten den Antriebsstrang des Flugzeugs und arbeiteten in dem Projekt gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung.

Das Brennstoffzellenflugzeug HY4 wurde vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik mit den Partnern Hydrogenics, Pipistrel, H2FLY, der Universität Ulm und dem Flughafen Stuttgart entwickelt. Wissenschaftler des DLR verantworteten dabei die Entwicklung des Wasserstoffbrennstoffzellen-Antriebs und seine Integration in das Flugzeug. Der Antriebsstrang besteht aus einem Wasserstoffspeicher, einer Niedertemperatur-Wasserstoffbrennstoffzelle sowie einer Hochleistungsbatterie. Die Brennstoffzelle wandelt die Energie des Treibstoffs Wasserstoff direkt in elektrische Energie um. Als einziges Abfallprodukt entsteht dabei Wasser. Mit dem so gewonnenen Strom treibt der Elektromotor den Propeller des Flugzeugs an. Die an Bord mitgeführte Lithium-Ionen-Batterie liefert zusätzlichen Strom während der Startphase und bei Steigflügen. Wird der für die Brennstoffzelle benötigte Wasserstoff durch Elektrolyse erzeugt, die Strom aus erneuerbaren Energien nutzt, fliegt die HY4 komplett emissionsfrei. Das Flugzeug wird von der DLR-Ausgründung H2FLY betrieben.

Wichtiger Schritt für eine nachhaltige Luftfahrt

Violeta Bulc, EU-Kommissarin für Verkehr sagte zu Thema emissionsfreies Fliegen:hy4_slowenien „Ich bin stolz darauf, dass europäische Forscher und Hersteller dieses mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle angetriebene Flugzeug verwirklicht haben. Derartige vorausschauende Aktivitäten verkörpern die Zukunft des emissionsfreien Fliegens. Die Kommission unterstützt nachdrücklich solche Initiativen, die voll im Einklang mit unserer neuen Strategie für eine emissionsarme Mobilität stehen. Die Luftfahrt spielt eine wichtige Rolle dabei, Menschen zusammen zu bringen, große Städte sowie entfernten Standorten zu verbinden. Sie stellt auch sicher, dass Unternehmen wachsen und sich entwickeln können. Die EU wird weiterhin solche Initiativen unterstützen, um Innovationen voranzutreiben.“ Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH freut sich, dass der Erstflug am Flughafen Stuttgart stattgefunden hat: „Der Flughafen Stuttgart wie auch die Luftfahrt allgemein erwarten in Zukunft ein weiteres Wachstum. Dies ist für uns ein wichtiger Grund auf ein umweltfreundliches und vielleicht eines Tages sogar emissionsfreies Fliegen und innovative Technologien zu setzen.“

Electric Air Taxis im Regionalverkehr

„Große Passagierflugzeuge werden auf absehbare Zeit noch mit konventionellen Antrieben fliegen. Es gehört jedoch zu den großen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte, die Elektromobilität in die Luft zu bringen und den Luftverkehr der Zukunft CO2-neutral zu machen“, beschreibt Prof. André Thess, Leiter des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik. „Unser Ziel ist es, den Brennstoffzellen-Antriebstrang weiter zu verbessern und ihn langfristig auch in Regionalflugzeugen mit bis zu 19 Passagieren zum Einsatz zu bringen.“

hy4_stuttgart2Der Elektromotor der HY4 hat eine Leistung von 80 Kilowatt und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von rund 200 sowie eine Reisegeschwindigkeit von 165 Kilometern pro Stunde. Abhängig von Geschwindigkeit, Flughöhe und Zuladung ist eine Reichweite zwischen 750 und 1.500 Kilometern möglich. Auffallendes Merkmal der HY4 sind ihre zwei Rümpfe, die über den Flügel sehr fest miteinander verbunden sind. In jedem der beiden Rümpfe haben zwei Passagiere Platz. Das Maximalgewicht der HY4 beträgt 1.500 Kilogramm. „Mit der HY4 haben wir nun eine optimale Plattform, um den Einsatz der Brennstoffzelle im Flugzeug weiterzuentwickeln“, sagt Prof. Josef Kallo, Leiter des Projektes HY4 im DLR und Professor an der Universität Ulm. „Kleine Passagierflugzeuge wie die HY4 können sehr bald im Regionalverkehr als Electric Air Taxis eingesetzt werden und eine flexible und schnelle Alternative zu bestehenden Transportmitteln bieten.“